Sportlich

Bergprüfung des Dürener Motorsport Clubs DMC

Vossenack in der Eifel - 07. und 08. Oktober 2017

Porsche 911 RSR

Jedes Jahr im Herbst lockt der Dürener Motorsport Club (DMC) sportlich ambitionierte Fahrer zur Bergprüfung auf die Panoramastraße zwischen Schmidt und Vossenack. Für die Gesamtorganisation ist Eberhard Hess, nicht gerade ein Unbekannter in der Renn-Szene und zufälligerweise Schnauferlbruder in unserer Landesgruppe, verantwortlich. Kein Wunder, dass so einige Teilnehmer aus den Reihen des ASC Rheinland akquiriert wurden. Das der ASC Rheinland auch erfahrene Rallyefahrer vorweisen kann die auch gut mit dem Gaspedal und mit den Stoppuhren umgehen können, wurde erfolgreich unter Beweis gestellt! Das Team Maria Theresia Pass und Paul Pass fuhren mit dem Mercedes W111 3,5 Liter Cabrio auf den ersten Platz in ihrer Klasse. Gerhard Breuer, zum ersten Mal dabei und mit einem Morris Minor von 1966 angetreten, schaffte es auf Platz vier dieser Gruppe und konnte sogar gerade noch einen Pokal mitnehmen. Mit nur 109 Strafpunkten Abstand auf den vierten Platz, folgte Andrea Linke mit ihrem Bruder Karsten Linke mit dem Mini Morris 850.    

Die Ford GTs hatten in den 1970er Jahren lange Zeit die Rennszene beherrscht. Hier ein Ford GT 40, der korrekt als Replica angegeben ist!
Alfa Romeo 2000 GTV - eines der insgesamt 4 teilnehmenden Fahrzeuge unseres SB Eberhard Hess. Einer der Organisatoren und Rennleiter der 7. Bergprüfung des Dürener Motorsport Clubs DMC
Porsche Carrera 2,7 Liter

Die Aufgabenstellung: die Fahrer müssen die Strecke im Rahmen einer Gleichmäßigkeitsprüfung und somit in einem vorgegebenen Zeitfenster absolvieren. Die Mindestzeit beträgt 2 Minuten und 45 Sekunden, die Maximalzeit 3 Minuten und 18 Sekunden. Innerhalb der Bergstrecke sind zusätzlich zu der Start und Ziel-Lichtschranke zwei weitere Zeitkontrollen eingebaut – auf diesen Abschnitten waren deutlich reduzierte Durchschnittsgeschwindigkeit gefordert. Also eigentlich ist das Ganze wie eine GLP im Rahmen einer ganz normalen Oldtimerrallye zu sehen. Allerdings mit einer Prüfung innerhalb der Prüfung und es geht natürlich richtig sportlich bergauf und dabei auch gewaltig kurvig zur Sache. Dafür ist man aber auf einer abgesperrten und gut ausgebauten Straße ohne Gegenverkehr unterwegs.

 

Samstags finden die Trainingsläufe statt und bei dem letzten Lauf setzt man sich seine persönliche Gesamt-Zeitvorgabe, die bei den Wertungsprüfungen am Sonntag eingehalten werden sollte. Die Klassen sind nach Baujahren geordnet und in 3 Starter-Blöcke aufgeteilt. Die Strafpunkte errechnen sich aus den Über- oder Unterschreitungen der vorgegebenen Zeiten, als Start-Ziel Zeit plus die Zeiten aus den Zwischenprüfungen.

Das Gegenstück zum VW Golf GTI - Opel Kadett C GT/E
Fiat 124 BS1 Corsa

Die gesamte Bergprüfung ist perfekt organisiert und die Clubmitglieder und Helfer des DMC gehen äußerst freundlich und routiniert zur Sache. Die Stimmung ist gut und man fühlt sich im Umfeld der „alten Berg-Hasen“ auf Anhieb wohl.

 

Da Sport ja bekanntlich auch Hunger macht, gibt es den ganzen Tag ordentlich was zu essen. Als Teilnehmer ist man permanent dazu verleitet mehr zu essen, als eigentlich notwendig wäre. Da gibt es Belegte Brötchen, ein tolles Kuchen-Angebot, Suppen, Eintopf… und ein wirklich üppiges Buffet am Samstagabend, das man in der dargebotenen Qualität und Auswahl wohl nicht so schnell bei einer anderen Motorsportveranstaltung finden wird.

 

Mein persönliches Fazit: die Bergprüfung des Dürener Motorsport Clubs ist eine professionell durchgeführte Veranstaltung mit Teilnehmern die alle gut drauf sind. Die Gleichmäßigkeitsprüfung lässt genug Spielraum für sportliches Fahren und die Aufgabenstellung ist „nicht ohne“ aber auch als Neuling gut zu schaffen. Dazu kommt die excellente Gesamtorganisation und die aufmerksame Rundumbetreuung. Die Bergprüfung in Vossenack kann ich nur empfehlen und ich werde sicherlich wieder an den Start gehen!

 

Bericht & Fotos Gerhard Breuer

Platz 1: Maria Theresia Pass und Paul Pass von der ASC Landesgruppe Rheinland (unten rechts). Platz 2: Diana Biegner auf einem Porsche 356 C (Bild links oben). Rudolf Linn und Andreas Götz auf dem dritten Platz mit einem Renault Dauphine 1093 (oben, 1. und 3. von rechts). Platz 4: Gerhard Breuer, Sportreferent der ASC Landesgruppe Rheinland, Morris Minor 1000 (Bild oben, mit Mütze). Die wichtigsten Männer des Wochenendes: Rennleiter Horst Seeberger (oben 2. von rechts) und Sportsekretär Siggi Bronsch (unten links in der grünen Jacke).

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