London to Brighton Veteran Car Run 2017

Mit einer heiteren Truppe aus ASC Clubmitgliedern und Freunden

ging es dieses Jahr wieder zum "London to Brighton Veteran Car Run"

Fotoshooting im Kensington Garden, stilecht vor dem Victoria-Denkmal: das Team der ASC Landesgruppe Tradition mit der Benz Victoria und dem Benz Velo - beide Baujahr 1898

Stets am ersten Wochenende im November, steht der Hyde Park im Zentrum von London auf dem Kopf. Dann treffen sich deutich über 400 Autos und Motorräder zum ältesten Autorennen der Welt!

 

Insgesamt 453 Teilnehmer-Teams aus der ganzen Welt hatten sich dieses Jahr angemeldet, um die gut 60 Meilen von London in das Seebad Brighton unter die Räder zu nehmen. Aus Deutschland waren 14 Teams angereist und mit 10 Autos war der Allgemeine Schnauferl-Club wieder einmal sehr gut vertreten. Selbstverständlich war die Landesgruppe Tradition mit den eigenen Fahrzeugen, der 1898 gebauten Benz Victoria und dem im gleichen Jahr auf die Räder gestellten Benz Velo, am Start.

Beeindruckend: das 1895 gebaute Salvesen Steam Cart. Mit Dampfbetrieb auf dem Weg nach Brighton
Der Pierce Arrow "London to Brighton Reisebus" (Baujahr 1913)

Rund um die Teilnehmer aus den ASC Landesgruppen Tradition und Westfalen, hat sich über die Jahre hinweg eine homogene und bunte Truppe aus ASC-Mitgliedern und ASC-Freunden gebildet. Man muss immer wieder hervorheben, mit welch großem persönlichen und finanziellen Einsatz die Familie Krämer sich hier engagiert! Denn parallel zum offiziellen Teilnehmerfeld, begleitete auch dieses Jahr der „London to Brighton Reisebus“ von Bobby Krämer, Präsident der Landesgruppe Westfalen-Süd, das historische Autorennen. Pilotiert wurde der 1913 gebaute Pierce Arrow von SB Lukas Krämer.

 

Mit der ASC-Familie in London

 

Der Veteran Car Run ist natürlich das Highlight des verlängerten Wochenendes. Aber zeitgleich ist diese Attraktion auch fast schon wieder Nebensache, denn die ausgelassenen Abende im Pub, der Besuch der Versteigerung bei Bonhams und der gemeinsame Besuch bei dem Festabend im Royal Automobile Club (RAC), währen auch alleine betrachtet die Reise in die größte Metropole Europas wert. All dies wäre natürlich ohne das persönliche Engagement von Renate und Harald Baier undenkbar!

Westminster Bridge und "Big Ben". Vor der beeindruckenden Perspektive: Wolfgang Auge und Harald Baier auf einem 1901 gebauten Renault 1-Zylinder mit 4,5 PS

Fahren... stehen bleiben... fahren... am langen Ende kommen aber die Meisten in das Ziel in Brighton. Hier das Team Bender mit einem 1899 gefertigten "Begot et Mazurie"

Start im Hyde Park: Kallie Behlau und Wolfgang Auge mit dem Peugeot "Doppel Phaeton" von 1899. Das Team kam mit den 5 PS Leistung gut ins Ziel

Das Benz Velo wurde 1898 gebaut und ist mit 3,5 PS motorisiert. Team Dr. Peter Martin... wie immer stilecht gekleidet

Glücklich im Ziel: Ehepaar Presinger mit ihrem 1904 gebauten "Covert"

Der „Run“ 2017

 

Die Briten brechen ja bekanntlich äußerst selten und ungerne mit lange gepflegten Traditionen. Bei der Streckenführung mussten sich die Veranstalter allerdings etwas Neues einfallen lassen. Durch Arbeiten am Gas-Netz verusachte Baustellen erforderten eine geänderte Streckenführung. Die Herren vom RAC hatten laut eigener Werbung das neue Roadbook ausgiebig und unter „authentischen“ Bedingungen geprüft. Man man versprach eine „ideale und geglättete Route runter nach Brighton“. Tatsächlich war die Aufgabenstellung den Veranstaltern gelungen und die Fahrzeuge kamen wesentlich zügiger aus dem Großraum London heraus. Entsprechend positiv waren dann auch die Resonanz und die Stimmung bei den Teilnehmern. Die rundum strahlenden Gesichter waren aber auch auf das perfekte Wetter zurückzuführen. Vom Start im Hydepark in London, bis zum Ziel auf dem Madeira Drive in Brighton, lachte die Sonne vom Himmel und bei Temperaturen um 6 Grad war das älteste Autorennen der Welt wieder mal ein wunderbares Erlebnis.

Immer für einen Spaß gut: Lars Kahl und Gerd Richter - Benz Velo der ASC Landesgruppe Tradition... der Schalldämpfer gehört natürlich nicht zum Auto

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiterer und ausführlicher Bericht erscheint im kommenden Heft „Das Schnauferl“, dem ältesten Automagazin Deutschlands. Den Bericht werden wir hier auf die Seite stellen! Es lohnt sich also, demnächst noch einmal vorbeizuschauen.

 

Bericht Gerhard Breuer

Fotos Claudia Breuer & Gerhard Breuer

Britischer Humor und Siegerländer Original. Bobby Krämer bei dem stets heiteren Zwischenstopp im "Friars Oak"

Nach einer Pannenserie im Ziel angekommen. Team Dr. Knapp, Mercedes Benz Simplex, 1904

Die maximale Zeit für die Zielankunft war auf 17.00 Uhr verlängert worden... um 16.59 Uhr rollten Lars Kahl und Oliver Sperling durch das Zieltor

Machte bereits bei der Testfahrt im Kensington Garden Probleme: die Benz Victoria. Am Sonntag musste das Team um Dr. Hans-Gert Schweigert aufgeben

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